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Das spricht für eine außergewöhnliche Pferderasse, die von ihrer Gangmechanik her in der Welt einmalig ist. Als Gangpferde kennt man in Deutschland meist nur die Island-Pferde mit ihrem Tölt, aber auch in Peru/Südamerika braucht man für die weiten Entfernungen eine bequeme Reisemöglichkeit. Geografische Geländeschwierigkeiten, sichere Lage beim Lastentransport und Ritte von 8 bis 10 Stunden Dauer erfordern ein leistungsfähiges Pferd mit angenehmen Sitzkomfort und großer Trittsicherheit, also eine schnelle, weiche Gangart. Der Peruaner sagt zum Tölt: "Paso Llano". Man kann diesen Gang als eine Art Pass im Viertakt beschreiben, so werden an den Reiter weder das Werfen oder die vertikale Bewegung des Trabes noch die seitliche des Passes übertragen. Es sind nur wenige Hilfen erforderlich, diese Pferde zu reiten, das heißt, es gibt keine sogenannte "Tölt-Hilfe". Die Pferde werden im gelösten Reitersitz durch wenig treibende Einwirkung aus dem Schritt fließend in den Paso Llano gebracht. Natürlich können Paso Peruanos auch galoppieren, den peruanischen Reitern ist jedoch der Galopp wie auch der Schritt nicht so wichtig wie uns Europäern, deshalb wurde er zuchtmäßig dort nie hoch bewertet. |
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| Copyright: Zuchtgemeinschaft Klaus und Sabine Steffens, 21769 Armstorf | |||||||||||||